Wiesentaler-News



Kaffeekonzert bei Ritter in Büren


Zu einem Kaffeekonzert unter freiem Himmel hatte die Wiesentaler Musikkapelle am Sonntagnachmittag eingeladen und viele Musikfreunde haben sich auf den Weg, zum Landgut Ritter in Büren, gemacht.

Unter freiem Himmel fand dort dann das Konzert , unter der musikalischen Leiter von Musikdirektor Sebastian Sürgers, statt.

Die Musiker waren froh, wieder spielen zu dürfen und begeisterten die Zuschauer mit Märschen, Polkas und Schlager.


Stimmung und Musik trotz Corona-Pause
die Wiesentaler wissen, wie es geht



Stimmungsvolle, spontane Konzerte und Aufmerksamkeiten



Die Wiesentaler Musikkapelle hat in den letzten Wochen eindrucksvoll gezeigt, Corona kann uns nichts anhaben!
Die Stühle stapeln sich in der Ecke, die Instrumente sind zugedeckt und es ist komplett ruhig. So wenig Betrieb, so wenig Musik wie in den vergangenen Wochen war im Probenraum der Wiesentaler noch nie.
„Das war hart, von jetzt auf gleich war alles still“, findet unsere Vorsitzende Jana Liemann.
Der Probenbetrieb gestrichen, die Ausbildung der Nachwuchs-Musiker abgesagt und am schlimmsten, keine Schützenfeste. Normalerweise spielen die Wiesentaler auf fünf der zehn Stadtlohner Schützenfeste als Hauptkapelle. In diesem Jahr aber war erstmal nichts und doch hat sich einiges getan.


Alte Erinnerungen leben auf



„Beim Schützenfest geht uns allen das Herz auf“, weiß Jana Liemann aus den vergangenen Jahren.
Mit den Schützenfesten fehlt den Wiesentalern,nicht nur die Haupteinnahmequelle. Vor allem aber fehlt das gemeinsame Musizieren.
„Man wird kreativ.“ Und so haben die Wiesentaler einen Weg gefunden, auch ohne Schützenfeste gute Stimmung und schöne Erinnerungen nach Stadtlohn zu bringen.
Eine Delegation besuchte das älteste aktive Mitglied der Kapelle, Hubert Bohr.


Feuer und Flamme für die Idee der Wiesentaler



„Wir sind auf die Vereine zugegangen“, erklärt Jana Liemann.
Zwar fielen die Schützenfeste aus, aber die Kapelle hatte die Idee, auf Spendenbasis bei jeder Kranzniederlegung mit vier Musikern zu spielen.
„Die Schützenvereine waren Feuer und Flamme, alle waren sofort dabei.“
Bei den Kranzniederlegungen der Schützenvereine haben einige Wiesentaler für die passende Musik und unser Anlagen-Teamfür die Übertragung gesorgt.
Davon waren viele Stadtlohner begeistert und so manchem Vereinsmitglied kam bei den ersten Blasmusiktönen während der Kranzniederlegung und nach mitunter emotionalen Ansprachen der Obersten sofort eine Gänsehaut.
Diese Einblicke haben einige Schützenfest-Liebhaber mitgerissen und in den Erinnerungen an die letzten Jahre schwelgen lassen.
Aber das war nicht alles, womit der Musikverein die Corona-Pause überbrückt hat.


Es geht immer weiter



Ein besonderes Highlight für alle Wiesentaler des Hauptorchesters waren die beiden Konzerte im Bahn-Biergarten im Losbergpark Anfang August.
„Das war Balsam für die Seele“, meint Jana Liemann. So kamen fast 50 Musiker zu den spontanen Konzerten. „Es war für jeden so schön, mal wieder zusammen Musik zu machen.“
Denn neben den finanziellen und musikalischen Baustellen, die durch die Corona-Zwangspause bei den Wiesentalern entstanden sind, steht die Gemeinschaft nach wie vor an erster Stelle.

Um zu zeigen: „Wir denken an euch“, hat der Vorstand deshalb eine Fahrradtour gemacht und dabei jedem der 180 Mitglieder ein Kaltgetränk mit Wiesentaler-Flaschenöffner vorbei gebracht.

„Das Miteinander ist total da, obwohl wir uns selten sehen“, findet Jana Liemann.
Die Ausbildung und regelmäßige Satzproben laufen seit Mai wieder, alle üben fleißig zu Hause und sogar zwei neue Wiesentaler-Mitglieder gibt es.

So wird schnell klar: Corona kann einer Kapelle, die Spaß an der Musik und eine tolle Gemeinschaft hat, nichts anhaben.




Kranzniederlegung am Ehrenmal in Estern



An ihrem Ehrenmal legte der Schützenverein St. Laurentius Estern einen Kranz nieder.


Musikalisch begleitet wurden er dabei von einem Blechensemble der Wiesentaler Musikkapelle.


Erneute überregionale Anerkennung
unserer Jugendarbeit


Eine besondere Anerkennung der geleisteten Jugendarbeit wurde jetzt erneut der Stadtlohner Musikkapelle Wiesentaler – 1900 e.V. zuteil.

Im Rahmen des PSD-MusikPreis 2020 erhielten die Wiesentaler einen der vier Sonderpreise der PSD-Bank Westfalen-Lippe eG aus Münster. Diese Sonderpreise wurden neben den Jurypreisen in 2020 neu eingeführt, da es so viele tolle Projekte gibt und ist dotiert mit jeweils 500€. Beim Wettbewerb im Jahr 2018 haben die Musiker bereits einen Jurypreis gewonnen und wurden somit zum wiederholten Male für ihre Jugendarbeit ausgezeichnet.

Mit dem Musikpreis unterstützt die Bank aus Münster bereits zum vierten Mal Projekte, die sich für Jugendförderung im Bereich Musik engagieren. Ziel sind dabei Projekte für und mit jungen Menschen, die Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich musikalisch auszuprobieren oder den Nachwuchs in den eigenen Reihen zu stärken, so die Erklärung der Bank.
Insgesamt 79 Musikprojekte präsentierten diesmal Ihre Arbeit um die unabhängige Jury zu überzeugen.

In der Mitteilung der Bank an die Wiesentaler heißt es:
„Wir bedanken uns für ihr Engagement und sind begeistert wie groß das öffentliche Interesse an diesem Wettbewerb war. Die letzten Tage und Wochen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Solidarität und gegenseitige Unterstützung in unserer heutigen Gesellschaft ist“.

Über die Stadtgrenzen hinaus ist der Preis eine Anerkennung einer nunmehr über 20-jährigen erfolgreichen Jugendarbeit der Wiesentaler.


Nachwuchs besteht Prüfungen



D1- und D2-Jugendlehrgänge 2019/20 der Musikkapelle Wiesentaler erfolgreich abgeschlossen.
10 Schüler und Schülerinnen der Musikkapelle Wiesentaler haben in diesem Jahr an den Jugendlehrgängen des Vereins erfolgreich teilgenommen.

Auch 11 Schüler und Schülerinnen des Musikzuges der freiwilligen Feuerwehr Vreden haben in Stadtlohn ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt.
Diese Kooperation der befreundeten Vereine besteht nun bereits seit 18 Jahren.

Dabei konnten bei den Wiesentalern 6 Schüler/innen das Leistungsabzeichen in Bronze (D1) und 4 Schülerinnen ihr silbernes Leistungsabzeichen (D2) des Volksmusikerbundes NWR erringen.

Darüber freute sich Lehrgangsleiter Martin Könning sehr, denn hiermit kann der Verein 4 neue Musiker und Musikerinnen im Hauptorchester der Wiesentaler willkommen heißen.
Dies sind Ramona Dücker, Janine van der Kuil und Lina Vens am Altsaxophon, sowie Franziska Ostendorf an der Querflöte.

Die 6 D1-Schüler/innen hingegen dürfen mit ihren Prüfungen nun an den Proben sowie Auftritten des Jugendblasorchesters der Wiesentaler teilnehmen.
Dies sind Annika Benning und Jola Wensing an der Querflöte, Len-Milo Hannemann am Schlagzeug, Greta Janke am Altsaxophon, Luisa Mauritz an der Klarinette sowie Laura Weßling an der Trompete.

Vorrausgegangen ist den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von über 5 Monaten in denen die Prüflinge von Martin Könning auf die Theorieprüfung vorbereitet wurden.
Den praktischen Prüfungsteil hatten die Ausbilder der Wiesentaler in ihrem Einzelunterricht vermittelt.

Die Zeugnisübergabe fand in der St.-Anna-Realschule in Stadtlohn statt.

Die Wiesentaler gratulieren allen Schülerninnen und Schüler zu ihren hervorragenden Leistungen.


Ehrung für Hubert Bohr



50 Jahre bei den Wiesentalern

Seit nunmehr 50 Jahren spielt Hubert Bohr bei den Wiesentalern die Zugposaune.
Dafür wurde er mit der Ehrennadel des Volksmusikerbundes in Gold und einer Urkunde ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung wurde ihm beim Weihnachtskonzert in der Stadthalle vom Vorsitzenden Thomas Berghaus überreicht.

Die Wiesentaler sagen „Herzlichen Glückwunsch“ Hubert.


Aktion "Viele schaffen mehr"



Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Aktive Bürger und VR-Bank Westmünsterland eG haben wir ein CrowdFunding-Projekt unter dem Motto "Viele schaffen mehr" gestartet.

Das Projektziel war 4.000 € für neue Uniformjacken.

Unsere Musikerinnen und Musikern sind immer wieder auf verschiedenen Veranstaltungen, die wir musikalisch begleiten dürfen.
Bei den Auftritten ist uns besonders wichtig, dass wir ein einheitliches Erscheinungsbild abgeben.
Sobald der musikalische Nachwuchs die Prüfungen abgelegt hat, kann dieser im Hauptorchester mitspielen.
Sie benötigen dann eine Uniformjacke, die neu angeschafft werden muss.

Mit der Aktion soll den jungen Musikerinnen und Musikern der Einstieg in das Hauptorchester erleichtert und die Kosten in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden.

Die Spendenaktion ist gelaufen, das Geld ist Dank ihrer Spenden da.

Die Wiesentaler bedanken sich bei allen Spendern recht herzlich.


Probenwochenende in Bad Fredeburg



Traditionell am Vorabend zum dritten Advent möchte die Stadtlohner Musikkapelle Wiesentaler 1900 e.V. ihr Publikum in vorweihnachtliche Stimmung bringen.
Dazu laden die Musiker am 14. Dezember 2019 in die Stadthalle der Stadt Stadtlohn zu ihrem Jahreskonzert ein.




Um dazu optimal vorbereitet zu sein, machten sich am vergangenen Wochenende 78 Musiker aus dem Hauptorchester auf den Weg ins sauerländische Bad Fredeburg.




Die Musikakademie Südwestfalen bietet sich immer wieder perfekt zur Vorbereitung der Konzertstücke an, da alle Gegebenheiten vor Ort sind.

Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz.


Bassklarinette an Wiesentaler übergeben.

v.l.n.r.: Frank Poppenborg (Regionalleiter Sparkasse Westmünsterland), Helmut Könning (Bürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender),
Sebastian Sürgers (Dirigent Wiesentaler), Lina-Mae Hannemann (Musikerin Bassklarinette Wiesentaler), Thomas Berghaus
(1. Vorsitzender Wiesentaler), Gerd Wensing, Günter Schlettert, Helmut Terhörst, Günter Wewers und Ludger Lucassen
(Vorstand Förderverein der Wiesentaler).


Die Stadtlohner Musikkapelle Wiesentaler - 1900 e.V. freut sich über die Neuanschaffung einer Bassklarinette.
Möglich wurde dies durch eine Ko-Finanzierung der Sparkassenstiftung für Stadtlohn und dem Förderverein der Wiesentaler.

Die Sparkassenstiftung für Stadtlohn unterstützt den Verein bei der Investition dabei mit 1.350 €, der Förderverein der Wiesentaler mit einer Summe von 1.000€.

Die Marktplatz-Konzertveranstaltung beim „Kiepenkerl-Sonntag“ bot am vergangenen Sonntag im Beisein des gesamten Orchesters den idealen Rahmen zur feierlichen Übergabe des neuen Instrumentes an Lina-Mae Hannemann, die dieses Instrument von nun an im Wiesentaler-Orchester besetzen wird.
Die Wiesentaler ergänzen damit die Klangfarbe ihres Orchesters um eine weitere musikalische Facette. Die Bassklarinette unterstützt von nun an das tiefe Register und erhält ihren Auftritt bei Schützenfesten, Stadtfesten und anderen Konzerten in Stadtlohn.

Besonders junge Instrumentalisten zeigen in den vergangenen Jahren verstärktes Interesse an außergewöhnlichen Instrumenten, die für das Orchester allerdings eine musikalische Bereicherung darstellen.
Der Wiesentaler-Vorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, diesem Wunsch durch die Anschaffung solcher vereinseigenen Instrumente nachzukommen.

Dem Verein gehören derzeit 196 Mitglieder an, über die Hälfte davon sind unter 18 Jahren. Ein Durchschnittsalter von knapp über 20 Jahren zeigt das erfreuliche Ergebnis erfolgreicher Jugendarbeit in den letzten fast 25 Jahren.

Über die Investition freuen sich die Vereinsverantwortlichen, die Mitglieder des Fördervereins der Wiesentaler und Vertreter der Sparkassenstiftung für Stadtlohn.





Am Kiepenkerlwochenende im Jahr 2019 erhielten die Wiesentaler Besuch von ihrer Partnerkapelle aus Wiesental.
Die Freundschaft des Musikvereins Harmonie und den Stadtlohner Wiesentalern besteht bereits seit dem Jahr 2016.
Nachdem beide Orchester sich im Jahr 2017 schon einmal getroffen haben, reisten die Musiker aus dem Süden jetzt nach Stadtlohn.

Zu den Veranstaltungspunkten zählten neben einer Stadtführung, die Besichtigung der Töpferei Erning und des Dormitoriums zur Schlacht in Lohner Bruch am Eichenhof.

Der Tag klang mit einem gemeinsame Abendessen und einem gemütlichen Beisammensein aus.





Den Höhepunkt des Wochenendes bildete der Kiepenkerlsonntag, wo beide Vereine gemeinsam den Umzug begleiteten und anschließend ein Konzert auf dem Marktplatz gaben.


Wiesentaler ehrt langjähriges Mitglied

Eine seltene Auszeichnung wurde Helmut Reidegeld, Ehrenmitglied der Wiesentaler, am Tag der deutschen Einheit von "seinen Wiesentalern" im Vereinshaus zuteil.
Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Ihm vom Vorsitzenden Thomas Berghaus und der Geschäftsführerin Jana Liemann gleich zwei besondere Ehrungen verliehen.
In Beisen der Alters- und Ehrenabteilung des Vereins, vieler Weggefährten seiner aktiven Musikerzeit sowie Familienangehöriger des Jubilars überreichte Ihm der Vorsitzende die Landesurkunde des Volksmusikerbundes NRW mit goldener Ehrennadel.
Des weiteren wurde ihm von der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Jahreszahl verbunden mit einem Ehrenbrief für 60-jährige Tätigkeit zur Förderung der Musik verliehen.


Von links: Thomas Berghaus; Margret Reidegeld; Helmut Reidegeld und Jana Leimann.

Krankheitsbedingt war diese Feierstunde nun nachgeholt worden, nachdem Helmut Reidegeld bereits 2018 auf 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken konnte.
Besonders für die älteren Mitglieder des Vereins, unter Ihnen der Ehrenvorsitzende Otger Twyhues und Ehrenkapellmeister Franz Brockherde, war die Feierstunde eine ideale Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und Austausch alter Dönkes.
Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit, über die aktuelle positive Vereinsentwicklung, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit, zu berichten.

Gleich zu Beginn übergab der Jubilar dem Verein die Konzerttrompete seines Vaters für das Vereinsarchiv der Wiesentaler, die sodann in einer Vitrine im Vereinshaus, für alle sichtbar, einen ehrenvollen Platz fand.

Die Stationen von Helmut Reidegeld bei den Wiesentalern

Helmut Reidegeld trat 1958 mit dem Akkordeon der Tanzkapelle der Wiesentaler bei. Gleichzeitig erhielt er die Trompetenausbildung bei seinem Vater und von Josef Assing.
Im Jahre 1963 war er mit 23 Jahren das jüngste Mitglied bei den Wiesentalern.
Seine Neigung zur Perfektion und dem Hang zum adretten Erscheinungsbild führte 1967 dazu, dass man ihm, mit dem Wechsel in den Vorstand, auch die Aufgabe übertrug, ab sofort für Beschaffung und den Erhalt unserer Marine-Uniformen zu sorgen.
Gleichzeitig war er auch noch für das Notenmaterial zuständig. Im Vorstand wurde er 1974 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
1976 wechselte er von der Trompete zur Posaune. Diesem Instrument hielt er 30 Jahre die Treue bis zu seiner Verabschiedung aus dem aktiven Musikerdienst im Jahre 2006.

1978 folgte die Wahl zum Rechnungsführer bei den Wiesentalern.
Während seiner aktiven Zeit war er 18 Jahre im Vorstand tätig, davon 16 Jahre als  Chorführer des Vereins.

Auch übernahm er in dieser Zeit die Chronik bei den Wiesentalern. Wohl niemand anderes als Helmut war daher für die Erstellung unserer Jubiläumsfestschrift anlässlich unseres 100-jährigen Vereinsbestehens im Jahre 2000 besser geeignet. Auch hierfür war er ab 1998 maßgeblich verantwortlich.


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