Wiesentaler-News



Traditionelles Weihnachtskonzert der Wiesentaler

Vorbereitungen auf das Weihnachtskonzert der Wiesentaler Musikkapelle laufen auf Hochtouren

Ein arbeitsreiches Probenwochenende liegt hinter der Wiesentaler Musikkapelle Stadtlohn.
Vom 11. bis zum 13. November 2022 fand das alljährliche Probenwochenende des Hauptorchesters statt.
Anders als in den vergangenen Jahren, waren die Musiker in diesem Jahr nicht in Bad Fredeburg.
Dennoch wurde in drei Tagen hart und konzentriert geprobt, damit das Weihnachtskonzert am 10. Dezember in der Stadthalle Stadtlohn stattfinden kann.

Neben den jüngsten Musikern der Musikalische Aufbaustufe, die unter der Leitung von Pia Lesker das Weihnachtskonzert eröffnen, zeigt auch das Jugendblasorchester unter der Leitung von Jörg Lesch sein Können.
Anschließend übernimmt dann das Hauptorchester, erstmals unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Martijn Linderhof.
Von Filmmusiken, über Polka bis hin zu symphonischer Blasmusik ist im Programm für jeden etwas zu finden.
Musikliebhaber, die am Vorabend des dritten Advents ein Konzert in der weihnachtlich geschmückten Stadthalle genießen möchten, können im Bürgerbüro der Stadt Stadtlohn und bei allen aktiven Musikern Eintrittskarten für 8,- € pro Karte erwerben.
An der Abendkasse können Karten zum Preis von 12,- € erworben werden.

Einlass ist bereits ab 18:45Uhr und das Konzert beginnt um 19:30Uhr.

Alle Musiker und Musikerinnen freuen sich schon jetzt, in einer hoffentlich ausverkauften Stadthalle spielen zu dürfen und wünschen sich und allen Gästen ein paar schöne Stunden und gute Unterhaltung im Kreise der Wiesentaler Familie und Ihren Freunden.

Selbstverständlich findet das Konzert nur unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Regeln statt.


Mitglieder beim Sommerfest der Wiesentaler geehrt

Die Wiesentaler veranstaltete am vergangenen Samstag, zum Abschluss der diesjährigen Saison, ein Sommerfest.
Trotz des eher herbstlichen Wetters ließen sich die Musiker mit ihrer Familien und Freunde nicht die Laune verderben.

v.l. Anneke Banseberg, Astrid Harker und Christel Bockwinkel

Diesen Termin nutzten die Wiesentaler auch um sich bei ehemaligen Vorstandsmitgliedern zu bedanken und verdiente Musiker zu ehren.

Nach Ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand bekamen Felix Lensker und Jochen Wilde an diesem Tag ein Präsent für geleistete Arbeit.

Außerdem wurden Anneke Banseberg und Christel Bockwinkel für ihre 10-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.


Probewochenende und Jugendfahrt der Wiesentaler Jugend

Gleich zwei Veranstaltungen standen im August für die Jugend der Wiesentaler Stadtlohn an.

Vom 19.bis zum 21.August ging es für 26 junge Musikerinnen und Musiker zum Probewochenende in die Jugendburg Gemen.
Dort bereitete sich das Jugendblasorchester in Satz- und Gemeinschaftsproben intensiv auf das Weihnachtskonzert und weitere Auftritte vor.
Nach den gelungenen Proben wurde abends zusammen gespielt und gelacht.
Ein erfolgreiches Wochenende, so das Fazit.

Am Samstag den 27.August trafen sich dann die Jugendlichen der Wiesentaler ausnahmsweise ohne Instrument.
Diesmal war es keine Probe und kein Auftritt, sondern ein Ausflug in den Freizeitpark „Walibi Holland“ in den benachbarten Niederlanden.

Organisiert hat diesen Ausflug der Jugendvorstand.
Dort angekommen konnten sich die Musikerinnen und Musiker frei im Park bewegen.
Nach einem ereignisreichen und schönen Tag ging die Reise abends mit dem Bus zurück nach Stadtlohn.


Auftritt für das Auf-Bau-Stufenorchester der Wiesentaler

Bei der Stifterversammlung der Bürgerstiftung Aktive Bürger, traten unsere jüngsten Musikerinnen und Musikern unter der Leitung ihrer Dirigentin Pia Lesker auf.


Generalversammlung der Wiesentaler

Der Vorstand der Wiesentaler

v.l. : Jana Liemann, Mareike Kößer, Luca Vens, Anneke Banseberg, Birgit Hettmer, Richard Hartog, Wolfgang Kößer,
Christel Bockwinkel, Astrid Harker und Victoria Wewers

Wiesentaler blicken positiv in die Zukunft

Anfang April fand in der Stadthalle die alljährliche Generalversammlung der Wiesentaler Musikkapelle 1900 e. V. statt.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Jana Liemann folgte eine Gedenkminute für die verstorbenen Ehrenmitglieder Helmut Reidegelt, Otger Twyhues, Alfons Lachmann und Heinrich Buning.

Aus dem Geschäftsbericht 2021 / 2022 geht hervor, dass die Wiesentaler glücklicherweise nicht mit coronabedingtem Mitgliederrückgang zu kämpfen haben.
Anders als andere Vereine des Kreises Borken, die durchschnittlich einen Verlust von ca. 5% zu beklagen haben, steigt die Mitgliederzahl mit 195 Mitgliedern (davon 174 Aktive) sogar um ca. 7% zum Vorjahr.

Im Anschluss an den Geschäftsbericht und den Kassenbericht standen die Vorstandswahlen an.
Nachdem Jana Liemann als Vorsitzende und Victoria Wewers als Kassiererin wieder gewählt wurden, stand die Wahl des aktiven Beisitzers an.
Jochen Wilde hatte diese Position bislang übernommen, stand aber nicht wieder zur Wahl. Seit der Generalversammlung ist nun Luca Vens neuer aktiver Beisitzer im Wiesentaler-Vorstand.

Ebenfalls Änderungen gab es in der vorangegangenen Jugendversammlung.
Neuer Vorsitzender der Jugend ist Leon Hueske. Er übernimmt diesen Posten von Felix Lensker.
Ein großes Dankeschön auch hier nochmal an die ehemaligen Vorstandsmitglieder für ihre geleistete Arbeit und ihre investierte Zeit.

Ein weiterer großer Punkt der Versammlung war das zukünftige Zuhause der Wiesentaler und des Spielmannszuges.
Mit dem neuen gemeinsamen Vereinshaus Am Bach im ehemaligen Elisabeth-Kindergarten steht noch eine Menge Arbeit vor den beiden Vereinen.
Dennoch freuen sich alle Mitglieder darauf, dass die Arbeit hoffentlich bald los gehen kann.


Wiesentaler veranstalten Völkerballturnier
für die Jugend

In der St. Anna-Realschule fand ein Völkerballturnier der Wiesentaler Stadtlohn statt.
Der Jugendvorstand der Musikkapelle hatte dies für die Jugend des Vereins auf die Beine gestellt. Da vor allem die jüngeren Musikerinnen und Musiker in den letzten 2 Jahren auf vieles verzichten mussten, war es dem Verein ein großes Anliegen nun wieder eine solche außermusikalische Veranstaltung anzubieten.

20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am späten Nachmittag in der Sporthalle der Realschule um den Sieg für Ihr Team geworfen.

Als Abschluss wurde bei bestem Wetter gegrillt und zur Belohnung für den sportlichen Einsatz wurde von der Almsicker Eierkiste Eis zur Verfügung gestellt.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es ein gelungener Tag war, und freuen sich auf die kommenden musikalischen und außermusikalischen Veranstaltungen in diesem Jahr.


Ehrung für verdiente Musikerinnen

Die Wiesentaler Musikkapelle 1900 e. V. bedankte sich bei zwei Musikerinnen für ihren langjährigen Einsatz und zeichnete sie mit der Ehrennadel in Alt-Silber und der Ehrenurkunde des Volkmusikerbundes aus.

Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft bei den Wiesentaler wurde Alexandra Imping geehrt.
Während Alexandra zunächst im Trompetensatz zu finden war, findet man sie heute meistens bei den Hörnern.
Der Trompete hat Alexandra jedoch nie den Rücken gekehrt. Seit 2008 gibt sie Trompetenunterricht und fördert somit aktiv den musikalischen Nachwuchs der Wiesentaler.
Zudem unterstütze Alex von 2009 bis 2015 den Vorstand als Schriftführerin.

Genau wie Alexandra ist auch Nadine Kömmelt seit 2001 Mitglied bei den Wiesentalern.
Ihre musikalische Reise begann auf der Klarinette. Nach einem Ausflug auf das Baritonsaxofon ist sie aber auch heute wieder im Klarinettensatz zu finden.

Acht Jahre lang bildete Nadine unseren musikalischen Nachwuchs an der Blockflöte aus.
Mit ihrem Vorstandsposten als Beisitzerin im Jahr 2018 übernahm sie die Organisation und Koordination des alljährlichen Probewochenendes in Bad Fredeburg und auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand im Jahr 2020 hat sie diese Aufgabe beibehalten.

Außerdem übernahm sie 2020 die Ausbildungskoordination und ist somit die Zentrale der Jugendausbildung der Wiesentalern Musikapelle.

Im Namen aller Musikerinnen und Musiker bedankten sich die Wiesentalern bei den beiden für ihren Einsatz.


Nachwuchs besteht Prüfungen

D1- und D2-Jugendlehrgänge 2022 der Wiesentaler Musikkapelle erfolgreich abgeschlossen

Nach fast 2 Jahren Pause haben haben nun 16 Schülerinnen und Schüler der Musikkapelle Wiesentaler an den Jugendlehrgängen des Volksmusikerbundes NRW erfolgreich teilgenommen.
Auch 18 Schülerinnen und Schüler des Musikzuges der freiwilligen Feuerwehr Vreden haben in Stadtlohn ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt. Diese Kooperation der befreundeten Vereine besteht nun bereits seit 20 Jahren.

Dabei konnten, bei den Wiesentalern, 12 Schülerinnen und Schüler das Leistungsabzeichen in Bronze (D1) und 4 Schülerinnen und Schüler ihr silbernes Leistungsabzeichen (D2) des Volksmusikerbundes NRW erringen.

Darüber freute sich Lehrgangsleiter Martin Könning sehr, denn hiermit kann der Verein 4 neue Musikerinnen und Musiker im Hauptorchester der Wiesentaler willkommen heißen. Dies sind Merit Kölker an der Klarinette, Greta Janke am Altsaxophon sowie Johanna Hueske und Anton Völker am Tenorhorn.

Die 12 D1- Schülerinnen und Schüler dürfen mit ihren Prüfungen nun an den Proben sowie Auftritten des Jugendblasorchesters der Wiesentaler teilnehmen.
Dies sind Jette Lammers und Marie Böckmann am Altsaxophon, Markus Lutum am Tenorsaxophon, Jule Wissing an der Querflöte, Maresa Kocks, Elisa Aßing, Lotte Kölker, Ida Valtwies und Maike Terliesner an der Klarinette sowie Charlotte Lutum und Leon Lammerding an der Trompete.

Vorausgegangen ist den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von über 3 Monaten, in denen die Prüflinge von Martin Könning auf die Theorieprüfung vorbereitet wurden.
Den praktischen Prüfungsteil hatten die Ausbilderinnen und Ausbilder der Wiesentaler in ihrem Einzelunterricht vermittelt.

Die Zeugnisübergabe fand am vergangenen Sonntag in der St.-Anna-Realschule in Stadtlohn statt.
Auch auf diesem Weg gratuliert Wiesentaler Musikkapelle allen Schülerinnen und Schüler ganz herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen.


Traditionelles Weihnachtskonzert der Wiesentaler
in diesem Jahr mal anders

Mehrere Wochen haben sich rund 120 Musikerinnen und Musiker der Wiesentaler Musikkapelle Stadtlohn auf ihr traditionelles Weihnachtskonzert in der Stadthalle vorbereitet. Eine Woche vor dem Konzert, welches immer am Vorabend des dritten Advents stattfindet, hat sich der Vorstand allerdings dazu entschlossen, das traditionelle Weihnachtskonzert auf altbekannter Art abzusagen und umzuplanen. Auch wenn es gesetzlich möglich gewesen wäre, war den Verantwortlichen bewusst, dass dies das falsche Zeichen gewesen wäre.

Eine einwöchige Vorbereitungszeit und viele Profis in ihren jeweiligen Bereichen machten es den Wiesentalern möglich, das Weihnachtskonzert auf eine neue Art und Weise durchführen zu können. Den Anfang machte am Freitagabend die Wiesentalerjugend. Die insgesamt ca. 50 Musiker und Musikerinnen der Aufbaustufe und des Jugendblasorchester hatten trotz grundsätzlichem Ausschluss von Gästen die Möglichkeit wenigstens vor Ihren Familien zu spielen. Jeder Musiker durfte 2 Familienmitglieder aus seinem Hausstand (insgesamt ca. 70 Gäste) einladen. Am Samstagvormittag hat dann das Hauptorchester mit ca. 70 Musikern seinen Teil des Weihnachtskonzertes eingespielt. Schon wie in den Vorjahren wurde das Konzert durch die Lichttechnik des Teams von Carsten Weitzel optisch hervorgehoben. Und dank des Anlagen- und Technikteams der Wiesentaler, welches aus Tobias und Jochen Wilde, Philipp Kloster und Jonas Hayk besteht, und der Unterstützung durch Dirk Schlattmann konnte das gesamte Konzert film- und tontechnisch aufgenommen werden.

Am Sonntag, dem dritten Advent, um 16:30 Uhr war es dann so weit, das Konzert wurde auf YouTube gestreamt. Nach der Begrüßung durch Jana Liemann, bedankte sich die Moderatorin Inge Schlattmann schon im Voraus bei vielen Helfern und allen die sich impfen und testen ließen und auch Ihre Maske trugen. Nur so war das Konzert möglich. Als Unterstützung für Inge begrüßte auch der 2. Moderator des Konzertes, Maximilian Wewers, das Publikum in der Stadthalle und vor den Bildschirmen.

Dieser kündigte direkte die musikalische Aufbaustufe erstmals unter der Leitung von Pia Lesker an. Seit Anfang 2021 hat Pia, ein Eigengewächs der Wiesentaler, das Dirigat von Laura Wilde übernommen. Als erstes Stück wurde das Medley „Disney Magical Marches“ gespielt. Zu finden waren in diesem Potpourri Ausschnitte aus dem Liedern Superkalifragilistikexpialigetisch aus dem Film Mary Poppins, dem Elefantenmarsch aus dem Film Dschungelbuch und dem Micky Maus-Marsch aus dem gleichnamigen Film. Nach dem Ausflug in Disneys Welt wurde der 80er Jahre Hit „Final Countdown“ von der Aufbaustufe präsentiert. Nach großem Applaus der stolzen Familienmitglieder räumte die Aufbaustufe für das Jugendblasorchester die Bühne. Unter der Leitung von Jörg Lesch startete das Jugendblasorchester mit dem Titel „Westminster Fanfare“ ihren Konzertteil. In dieser würdevollen Fanfare konnte die Melodie Exelsis Deo wiedergefunden werden. Im Anschluss ging die rasante Fahrt weiter mit „Lord of the Dance“. Hier spielte Jannah Robert ein wunderschönes Querflötensolo und die Jugend konnte zeigen, dass auch ein schnelles Tempo kein Problem für sie ist. Danach sprang das Orchester mit dem Titel „80s Flashback“ in der Zeit zurück. Abgerundet wurde dieser Titel durch die Solisten Janine Van der Kuil am Saxophon, Bastian Gehling an der Trompete und Leon Hueske an der Posaune.Zum Abschluss des Konzertteils am Freitagabend, gab das Jugendblasorchester noch den Titel „Marys Boychild“ zum Besten.

Anders als in den vergangenen Jahren ging es nicht direkt im Anschluss mit dem Hauptorchester weiter. Das Hauptorchester spielte erst am nächsten Tag seinen Konzertteil ein. Unter der Leitung von Sebastian Sürgers starteten die Musikerinnen und Musiker ab 10 Uhr mit der Aufnahme. Genau wie am Vorabend nahmen 3 Kameras das Geschehen auf der Bühne auf. Der erste Titel des Tages war „Adventure“ von dem Komponisten Markus Götz. Dieser Abenteuerfilm aus Tönen handelt von einem mutigen Helden, der viele Abenteuer erlebt. Auf diesen musikalischen Blockbuster folgte dann etwas Ruhigeres. Mit der zarten Melodie von „We may rise“ beschallten die Wiesentaler die leider leere Stadthalle. Im Anschluss an diese ruhigen Klänge ging es auf eine schnelle und rasante Schlittenfahrt mit dem ukrainischen Choral „Let the Bells Ring“.

Anschließend hielt Inge Schlattmann kurz inne und blickte auf die Coronazeit im Musikverein zurück. Wer aber dachte, dass das Langweilige hätte bedeuten können, der lag falsch. Eher im Gegenteil. Es wurde mehrfach geheiratet und 4 kleine Wiesentaler erblickten das Licht der Welt. Alle Musiker wurden mit eingebunden. Sei es durch die Adventskalenderaktion im vergangenen Jahr, das Zusammenstellen von Collagen durch eingesandte Fotos oder kleine Aufmerksamkeiten für jeden Einzelnen. Auch für die Jugend wurden Aktionen wie z. B. das Sommerzeltlager oder auch das Familienkonzert am Probenraum gestartet und nicht zu vergessen sind die zahlreichen Treffen von kleinen Gruppen. Aber für das Jahr 2022 erhoffen sich alle Musiker wieder ein normales Wiesentaler-Jahr mit Schützenfesten, Ständchen, Umzügen und allem was dazu gehört.

Danach ging es aber musikalisch mit der „Kreuzritterfanfare“ weiter. Ein besonderer Dank ging in diesem Fall an die 4 Fanfarenspieler Rene Pennekamp, Mareike Kößer, Paul Lammers und Luca Vens, die mit gekonnter Intonation für den guten Ton sorgten. Nahtlos schloss dann ein Medley aus dem Musical „Tanz der Vampire“ an. Teil dieses Medley waren die Titel: Für Sarah, Ewigkeit, Totale Finsternis und natürlich der Tanz der Vampire. Abgerundet wurde dieses Stück durch ein perfektes Solo auf dem Altsaxophon von Astrid Harker. Dann reisten die Wiesentaler nach Russland. Der von Alexander Pushkin komponierte und gleichnamige Walzer erklang. Nach dem Tiroler Marsch „Ein Leben fürs Regiment“ ging es auch schon auf das Ende des Konzertes zu.

Zeit, um Danke zu sagen. Dies hatten die beiden Moderatoren Inge Schlattmann und Maximilian Wewers bereits getan und auch Jana Liemann versäumte dies nicht. Aber sie wollte auch zurückblicken. Voller Trauer, aber auch Dankbarkeit erinnerte sie an Otger Twyhues der am Freitag im Alter von 88 Jahren, nach über 70-jähriger Mitgliedschaft, verstorben war. Ebenfalls dachten die Wiesentaler an die 2021 Verstorbenen des Vereins: Alfons Lachmann, Heinrich Buning und Helmut Reidegeld, die unter anderem mit ihrer jahrzehntelangen Arbeit das Fundament für die heutigen Wiesentaler legte. Mit der Polka „Mitten im Leben“ möchten sich die gesamten Wiesentaler bei allen, aber an diesem Tag besonders bei Otger Twyhues ihrem Ehrenvorsitzenden, bedanken.

Zu guter Letzt nahm auch unser Dirigent Sebastian Sürgers das Mikrofon. Wie in jedem Jahr, hatte das Hauptorchester auch in diesem Jahr eine Zugabe vorbereitet. Auch wenn in diesem Jahr das Publikum fehlte, welches sich diese gewünscht hätte, gaben die Musiker diese zum Besten. Mit dem Titel „A Winters Night“ mit einem Solo von Christel Bockwinkel auf der F-Blockflöte wurde ein letztes Mal an diesem Abend Klangmalerei betrieben.

Abschließend blicken die Wiesentaler positiv in das nächste Jahr und würden sich freuen, wenn sie am 29.4.2022 bei ihrem Frühjahrskonzert in der St. Josef-Kirche wieder viele Gäste begrüßen dürfen.

Über eine Spende zugunsten der Jugendarbeit der Wiesentaler würden sie sich sehr freuen.

VR-Bank Westmünsterland - DE14 4286 1387 3513 1641 00
Sparkasse Westmünsterland - DE96 4015 4530 0190 5522 08


Erste Hürde für ein neues Probenhaus genommen

Wiesentaler und Spielmannszug unter einem Dach.

In den ehemaligen Kindergarten an der Straße „Am Bach“ zieht bald musikalisches Leben ein.
Hier erhalten die Wiesentaler und der Spielmannszug neue Probenräume.

Beide Vereine haben seit Jahren die Sorge um zukünftige Probemöglichkeiten.
Der Mietvertrag der Wiesentaler für ihr Vereinshaus an der Buningsweide läuft bald aus. Der dortige Probenraum ist für das gewachsene Orchester auch zu klein geworden.

Noch härter hat es den Spielmannszug getroffen. Der Probenraum im Kellergeschoss des Gymnasiums ist aufgrund eines Wasserschadens schon seit zwei Jahren nicht mehr nutzbar.

Die Suche nach neuen Probenräumen dauern bei beiden Musikvereinen schon Jahre.

Gemeinsam mit der Stadt haben beide lange nach einer Lösung gesucht. Jetzt wurde sie gefunden.
Das ehemalige Kindergartengebäude an der Straße „Am Bach“ soll künftig beiden Vereinen ausreichend Raum für Proben und Vereinsaktivitäten bieten.

Am Mittwoch den 27. Oktober hat der Sport-, Kultur- und Sozialausschuss in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, 95.000 Euro für eine Erweiterung und 40.000 Euro für den Umbau im Bestand bereitzustellen.

Den vielen Musikerinnen und Musikern, die die Sitzung verfolgten, fiel spürbar ein Stein vom Herzen.

„Wir haben das große Los gezogen“, sagte Jana Liemann, sie war überwältigt von dem Votum und von der großen Anteilnahme der Musiker. Sie ist erleichtert, dass die schon über drei Jahre lange Suche nach einem neuen Vereinshaus nun einen erfolgreichen Abschluss gefunden hat.

Die Wiesentaler hatten schon etliche Projekte in den Blick genommen, die dann aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in Frage kamen. Der Druck auf die 180 Musikerinnen und Musiker wuchs ständig.

Der Kulturausschuss hat die Bedeutung der Orchester der Wiesentaler und des Spielmannszuges für das Kulturleben in der Stadtlohn unterstrichen und so die hohen Ausgaben für den neuen Probenraum gerechtfertigt.

Die Stadt Stadtlohn hat das Grundstück des ehemaligen Kindergartens an der Straße „Am Bach“ erworben, um Entwicklungsmöglichkeiten für das Gymnasium zu sichern. Dafür gibt es aber auf dem Schulgelände noch alternative Möglichkeiten.

Das Gebäude bleibt, wie es der Ausschuss forderte, weiterhin im Eigentum der Stadt, die auch in allen Bauangelegenheiten entscheidet.

Für die Bereitstellung der Räume zahlen die Vereine künftig jeweils eine Kaltmiete von 180,- Euro pro Monat. Darüber hinaus beteiligen sich die Vereine jeweils zu einem Drittel an den Energiekosten.

Zurzeit wird das Gebäude noch für die Flüchtlingsarbeit der Stadt Stadtlohn und die Unterbringung einer Flüchtlingsfamilie genutzt.
„Dafür muss es einen angemessenen Ersatz geben“, forderte Hendrik Hardeweg (CDU) im Kulturausschuss. „Wir haben uns schon Gedanken dazu gemacht“, erklärte der Erste Beigeordnete Günter Wewers. Die Ergebnisse sollen zur Novemberratssitzung vorgestellt werden.

Die Politiker forderten weiterhin, dass am Schallschutz nicht gespart werden dürfe. Das sagte Günter Wewers zu: „Eine gute Nachbarschaft ist uns wichtig.“

150 Quadratmeter großer Anbau für Wiesentaler

Das ehemalige Kindergartengebäude bietet Platz für jeweils drei kleine Probenräume für die Wiesentaler und den Spielmannszug.
Toiletten, Teeküche und der Eingangsbereich werden gemeinsam genutzt. Für den Spielmannszug gibt es im Bestandsgebäude zusätzlich noch einen 76 Quadratmeter großen Probenraum.

Im Winkel zwischen Gymnasium und Dreifachsporthalle soll, für die Proben des Hauptorchesters, des Jugendblasorchesters und der Aufbaustufe der Wiesentaler ein neuer, knapp 150 Quadratmeter großer Anbau in Holzständerbauweise errichtet werden.

Kostenpunkt: 180.000 Euro, von denen die Wiesentaler 95.000 Euro in Eigenleistung tragen.

Jana Liemann und Marlies Dapper betonten, dass die Musiker und ihre Familien selbst Hand anlegen wollen um diese große Aufgabe zu stemmen.

„Wir hoffen das wir 2022 mit den Bauarbeiten beginnen und 2023 einziehen können.“


Beim Familienkonzert gab die
Wiesentaler Jugend den Ton an

Voller Erfolg war das Familienkonzert der Wiesentaler Jugend.

Besser hätte es für die jungen Musikerinnen und Musiker der Wiesentaler nicht sein können: Das Wetter spielte mit und lockte die Stadtlohner aus den Häusern zum Familienkonzert der Stadtlohner Musikkapelle.

Unter dem Motto „Bühne frei für die Jugend“ luden die Wiesentaler die Stadtlohner Bevölkerung ein, den Klängen der musikalischen Aufbaustufe und des Jugendblasorchesters zu lauschen.

Unsere Vorsitzende Jana Liemann, begrüßte alle Besucher am Probenraum der Wiesentaler an der Buningsweide und sagte:
„Uns war es wichtig, nach der langen musikalischen Pause unserer Jugend eine Bühne zu bieten.“

Den Anfang machte die musikalische Aufbaustufe unter der Leitung von Pia Lesker, gefolgt vom Jugendblasorchester unter der Leitung von Jörg Lesch.

Einige Mitglieder aus dem Hauptorchester sorgten für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher.

Im Probenraum konnten sich Interessierte selbst ein Bild von den einzelnen Instrumenten machen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder stellten die verschiedenen Musikinstrumente des Blasorchesters vor. Martin Könning berichtete über die Geschichte, die Funktionsweisen und Besonderheiten der einzelnen Musikinstrumente.

Die Ausbildungskoordinatorin Nadine Kömmelt und die Vorsitzende Jana Liemann waren mit dem Erfolg zufrieden.
Die Anfragen für die musikalische Ausbildung bei den Wiesentalern sind nach wie vor hoch. Interessierte können sich weiterhin an Nadine Kömmelt wenden. (Tel. 0170-4793181)

„Der Verein wächst, das zeigt, dass das Interesse an der Musik und vor allem an der Blasmusik der Wiesentaler nach wie vor hoch ist“
freut sich Jana Liemann.


Generalversammlung der Wiesentaler Musikkapelle 2021

Am Samstag den 28. August haben sich die Mitglieder der Stadtlohner Musikkapelle Wiesentaler 1900 e.V. zur Generalversammlung getroffen.

Nachdem die Vorsitzende Jana Liemann alle Anwesenden begrüßt hatte, folgte eine Schweigeminute für die verstorbenen Ehrenmitglieder Alfons Lachmann und Heinrich Buning.

Der Musikverein kann mit aktuell 181 Mitgliedern auf stabile Mitgliederzahl zurückblicken. Davon sind alleine 162 Mitglieder aktiv in den drei Orchestern vertreten.

Es war ein anderes, besonderes Jahr. Nachdem der Musikverein normal in das Jahr 2020 gestartet ist, mussten ab März viele Entscheidungen zeitnah und spontan getroffen werden. Der gesamte Proben- und Ausbildungsbetrieb musste zeitweise komplett eingestellt werden. Trotzdem sollte ein wenig Normalität beibehalten werden und es wurde das Beste aus der Situation gemacht.

Es fanden keine Schützenfeste statt, aber in kleinen Besetzungen wurden trotzdem zahlreiche Kranzniederlegungen musikalisch und teilweise mit Ton- und Videoaufnahmen begleitet.
In den Sommermonaten wurde in den Jahren 2020 und 2021 jeweils zweimal mit dem gesamten Hauptorchester im Bahnbiergarten musiziert.

Das Probenwochenende in Bad Fredeburg wurde schon frühzeitig nach Stadtlohn verlegt, musste dann aber komplett abgesagt werden.
Auch die Vorbereitungen auf das traditionelle Weihnachtskonzert mussten im November eingestellt werden.


Die Kassiererin Victoria Wewers stellte dann den Kassenbericht vor.
Die Gelder sollen vor allem in die Finanzierung eines neuen Vereinshauses investiert werden.

Die Wiesentaler Musikkapelle feiert im Jahr 2025 ihr 125-jähriges Jubiläum.

Die Vorsitzende Jana Liemann bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit, aber auch bei den Musikern für ihr Engagement, ihre Geduld und ihr Verständnis im vergangenen Jahr.

In den dann anstehenden Vorstandswahlen gab es einige Veränderungen.

v.l. Felix Lensker; Mareike Kößer; Richard Hartog; Victoria Wewers; Jana Liemann; Christel Bockwinkel; Astrid Harker; Wolfgang Kößer; Jochen Wilde und Birgit Hettmer.


Jana Liemann bleibt weiterhin die erste Vorsitzende und Victoria Wewers die Kassiererin des Vereins. Auch Geschäftsführerin Astrid Harker wurde in ihrem Amt bestätigt.

Schriftführerin Nadine Wilde ließ sich nicht wieder zur Wahl aufstellen. Diese Position übernimmt ab sofort Christel Bockwinkel.

Als aktive Beisitzer wurden Birgit Hettmer und Wolfgang Kößer bestätigt. Jochen Wilde unterstützt als dritter aktive Beisitzer den Vorstand.
Neuer Beisitzer der passiven Mitglieder ist Richard Hartog.

Neben Themen wie der Ausbildung und der Durchführung von D-Prüfungen des V M B, durfte ein Ausblick auf kommende Veranstaltungen 2021 nicht fehlen.
Die Proben für das traditionelle Weihnachtskonzert am Samstag, den 11.Dezember 2021 in der Stadthalle Stadtlohn starten jetzt.

In der zuvor abgehaltenen Jugendversammlung wurde Mareike Kößer als stellvertretende Jugendleiterin wiedergewählt. Felix Lensker bleibt Jugendleiter.
Clara-Marie Spicker ließ sich nicht wieder zur Wahl aufstellen. Diese Position übernimmt jetzt Anneke Banseberg.


Zeltlager der Wiesentaler


Zum Zeltlager startete die Jugendabteilung der Wiesentaler an diesem Wochenende, mit ihren Betreuern.


Open-Air Konzert bei strahlendem Sonnenschein.


Am Sonntag den 15.08.2021 fand, bei strahlendem Sonnenschein, auf der Festwiese des Schützenvereins St. Sebastian Wessendorf-Breul, ein Open-Air Konzert der Wiesentaler Musikkapelle 1900 e.V. statt.

Schon seit den Morgenstunden wurde fleißig gearbeitet.
Viele freiwillige Helfer bauten einen Fallschirm auf, stellten Tische und Stühle zusammen und nahmen die vereinseigene Musikanlage in Betrieb.

Dann war es so weit. Um 14:00 Uhr eröffneten die 50 Musikerinnen und Musiker des Hauptorchesters den Nachmittag, unter der Leitung ihres Dirigenten Sebastian Sürgers mit einigen bekannten Märschen.

Nach einem 60 - minütigen Programm übernahm die Vereinsjugend unter der Leitung von Pia Lesker und Laura Mensing.
Für die jungen Musiker war es der erste Auftritt einer nach fast zweijähriger Coronapause.

Danach übernahm wieder das Hauptorchester der Wiesentaler und präsentierte einige neue Stücke aus ihrem Programm.

Auch der Ehrendirigent der Wiesentaler Franz Brockherde, nahm den Dirigentenstab für den Marsch „Gruß an Kiel“ in die Hand.

Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, oder bei einem Kaltgetränk konnten die zahlreichen Besucher dem Konzert lauschen.

Das Konzert wurde von der Bundesregierung mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.


Verdiente Mitglieder geehrt.


v.l.: Ehrenmitglieder Johannes Krieger, Friedhelm Heming, Ehrenkapellmeister Franz Brockherde, Vorsitzende Jana Liemann,
Birgit Hueske, Matthias Esseling und Dirk Hoge.


Jana Liemann, Vorsitzende der Wiesentaler Musikkapelle 1900 e.V., hat auf einem Sommerfest langjährige Mitglieder geehrt.

Mit der NRW-Ehrennadel in Altsilber für 20jährige aktive Tätigkeit konnte sie Matthias Esseling auszeichnen.

Die NRW-Ehrennadel in Gold für 30jährige Mitgliedschaft erhielt Birgit Hueske.

Dirk Hoge erhielt die NRW-Landesurkunde mit goldener Ehrennadel für 40jährige Tätigkeit.

Alle drei haben sich in den vergangenen Jahren nicht nur musikalisch engagiert.

Jana bedankte sich bei allen für ihre Kameradschaft und ihren ganz persönlichen Einsatz. .


Friedhelm Heming zum Ehrenmitglied ernannt.


v.l.: Ehrenmitglieder Johannes Krieger, Friedhelm Heming, Ehrenkapellmeister Franz Brockherde, Vorsitzende Jana Liemann.

Ganz besonders freute Jana Liemann sich darüber Friedhelm Heming mit der NRW-Landesurkunde mit goldener Ehrennadel für 50jährige Tätigkeit auszuzeichnen.

Aus gesundheitlichen Gründen beendet Friedhelm nach 50 Jahren seine aktive Zeit als Musiker.
Er bleibt der Musikkapelle als Ehrenmitglied treu und möchte auch weiterhin mitwirken wo er kann.

Als Zeichen der Verbundenheit konnte Jana ihm die verlorene Trompete seines Großvaters Josef Heming überreichen.

Josef Heming war 43 Jahre lang Dirigent der Musikkapelle.


Kaffeekonzert bei Ritter in Büren


Zu einem Kaffeekonzert unter freiem Himmel hatte die Wiesentaler Musikkapelle am Sonntagnachmittag eingeladen und viele Musikfreunde haben sich auf den Weg, zum Landgut Ritter in Büren, gemacht.

Unter freiem Himmel fand dort dann das Konzert , unter der musikalischen Leiter von Musikdirektor Sebastian Sürgers, statt.

Die Musiker waren froh, wieder spielen zu dürfen und begeisterten die Zuschauer mit Märschen, Polkas und Schlager.


Stimmung und Musik trotz Corona-Pause
die Wiesentaler wissen, wie es geht



Stimmungsvolle, spontane Konzerte und Aufmerksamkeiten



Die Wiesentaler Musikkapelle hat in den letzten Wochen eindrucksvoll gezeigt, Corona kann uns nichts anhaben!
Die Stühle stapeln sich in der Ecke, die Instrumente sind zugedeckt und es ist komplett ruhig. So wenig Betrieb, so wenig Musik wie in den vergangenen Wochen war im Probenraum der Wiesentaler noch nie.
„Das war hart, von jetzt auf gleich war alles still“, findet unsere Vorsitzende Jana Liemann.
Der Probenbetrieb gestrichen, die Ausbildung der Nachwuchs-Musiker abgesagt und am schlimmsten, keine Schützenfeste. Normalerweise spielen die Wiesentaler auf fünf der zehn Stadtlohner Schützenfeste als Hauptkapelle. In diesem Jahr aber war erstmal nichts und doch hat sich einiges getan.


Alte Erinnerungen leben auf



„Beim Schützenfest geht uns allen das Herz auf“, weiß Jana Liemann aus den vergangenen Jahren.
Mit den Schützenfesten fehlt den Wiesentalern,nicht nur die Haupteinnahmequelle. Vor allem aber fehlt das gemeinsame Musizieren.
„Man wird kreativ.“ Und so haben die Wiesentaler einen Weg gefunden, auch ohne Schützenfeste gute Stimmung und schöne Erinnerungen nach Stadtlohn zu bringen.
Eine Delegation besuchte das älteste aktive Mitglied der Kapelle, Hubert Bohr.


Feuer und Flamme für die Idee der Wiesentaler



„Wir sind auf die Vereine zugegangen“, erklärt Jana Liemann.
Zwar fielen die Schützenfeste aus, aber die Kapelle hatte die Idee, auf Spendenbasis bei jeder Kranzniederlegung mit vier Musikern zu spielen.
„Die Schützenvereine waren Feuer und Flamme, alle waren sofort dabei.“
Bei den Kranzniederlegungen der Schützenvereine haben einige Wiesentaler für die passende Musik und unser Anlagen-Teamfür die Übertragung gesorgt.
Davon waren viele Stadtlohner begeistert und so manchem Vereinsmitglied kam bei den ersten Blasmusiktönen während der Kranzniederlegung und nach mitunter emotionalen Ansprachen der Obersten sofort eine Gänsehaut.
Diese Einblicke haben einige Schützenfest-Liebhaber mitgerissen und in den Erinnerungen an die letzten Jahre schwelgen lassen.
Aber das war nicht alles, womit der Musikverein die Corona-Pause überbrückt hat.


Es geht immer weiter



Ein besonderes Highlight für alle Wiesentaler des Hauptorchesters waren die beiden Konzerte im Bahn-Biergarten im Losbergpark Anfang August.
„Das war Balsam für die Seele“, meint Jana Liemann. So kamen fast 50 Musiker zu den spontanen Konzerten. „Es war für jeden so schön, mal wieder zusammen Musik zu machen.“
Denn neben den finanziellen und musikalischen Baustellen, die durch die Corona-Zwangspause bei den Wiesentalern entstanden sind, steht die Gemeinschaft nach wie vor an erster Stelle.

Um zu zeigen: „Wir denken an euch“, hat der Vorstand deshalb eine Fahrradtour gemacht und dabei jedem der 180 Mitglieder ein Kaltgetränk mit Wiesentaler-Flaschenöffner vorbei gebracht.

„Das Miteinander ist total da, obwohl wir uns selten sehen“, findet Jana Liemann.
Die Ausbildung und regelmäßige Satzproben laufen seit Mai wieder, alle üben fleißig zu Hause und sogar zwei neue Wiesentaler-Mitglieder gibt es.

So wird schnell klar: Corona kann einer Kapelle, die Spaß an der Musik und eine tolle Gemeinschaft hat, nichts anhaben.




Kranzniederlegung am Ehrenmal in Estern



An ihrem Ehrenmal legte der Schützenverein St. Laurentius Estern einen Kranz nieder.


Musikalisch begleitet wurden er dabei von einem Blechensemble der Wiesentaler Musikkapelle.


Erneute überregionale Anerkennung
unserer Jugendarbeit


Eine besondere Anerkennung der geleisteten Jugendarbeit wurde jetzt erneut der Stadtlohner Musikkapelle Wiesentaler – 1900 e.V. zuteil.

Im Rahmen des PSD-MusikPreis 2020 erhielten die Wiesentaler einen der vier Sonderpreise der PSD-Bank Westfalen-Lippe eG aus Münster. Diese Sonderpreise wurden neben den Jurypreisen in 2020 neu eingeführt, da es so viele tolle Projekte gibt und ist dotiert mit jeweils 500€. Beim Wettbewerb im Jahr 2018 haben die Musiker bereits einen Jurypreis gewonnen und wurden somit zum wiederholten Male für ihre Jugendarbeit ausgezeichnet.

Mit dem Musikpreis unterstützt die Bank aus Münster bereits zum vierten Mal Projekte, die sich für Jugendförderung im Bereich Musik engagieren. Ziel sind dabei Projekte für und mit jungen Menschen, die Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich musikalisch auszuprobieren oder den Nachwuchs in den eigenen Reihen zu stärken, so die Erklärung der Bank.
Insgesamt 79 Musikprojekte präsentierten diesmal Ihre Arbeit um die unabhängige Jury zu überzeugen.

In der Mitteilung der Bank an die Wiesentaler heißt es:
„Wir bedanken uns für ihr Engagement und sind begeistert wie groß das öffentliche Interesse an diesem Wettbewerb war. Die letzten Tage und Wochen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Solidarität und gegenseitige Unterstützung in unserer heutigen Gesellschaft ist“.

Über die Stadtgrenzen hinaus ist der Preis eine Anerkennung einer nunmehr über 20-jährigen erfolgreichen Jugendarbeit der Wiesentaler.


Nachwuchs besteht Prüfungen



D1- und D2-Jugendlehrgänge 2019/20 der Musikkapelle Wiesentaler erfolgreich abgeschlossen.
10 Schüler und Schülerinnen der Musikkapelle Wiesentaler haben in diesem Jahr an den Jugendlehrgängen des Vereins erfolgreich teilgenommen.

Auch 11 Schüler und Schülerinnen des Musikzuges der freiwilligen Feuerwehr Vreden haben in Stadtlohn ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt.
Diese Kooperation der befreundeten Vereine besteht nun bereits seit 18 Jahren.

Dabei konnten bei den Wiesentalern 6 Schüler/innen das Leistungsabzeichen in Bronze (D1) und 4 Schülerinnen ihr silbernes Leistungsabzeichen (D2) des Volksmusikerbundes NWR erringen.

Darüber freute sich Lehrgangsleiter Martin Könning sehr, denn hiermit kann der Verein 4 neue Musiker und Musikerinnen im Hauptorchester der Wiesentaler willkommen heißen.
Dies sind Ramona Dücker, Janine van der Kuil und Lina Vens am Altsaxophon, sowie Franziska Ostendorf an der Querflöte.

Die 6 D1-Schüler/innen hingegen dürfen mit ihren Prüfungen nun an den Proben sowie Auftritten des Jugendblasorchesters der Wiesentaler teilnehmen.
Dies sind Annika Benning und Jola Wensing an der Querflöte, Len-Milo Hannemann am Schlagzeug, Greta Janke am Altsaxophon, Luisa Mauritz an der Klarinette sowie Laura Weßling an der Trompete.

Vorrausgegangen ist den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von über 5 Monaten in denen die Prüflinge von Martin Könning auf die Theorieprüfung vorbereitet wurden.
Den praktischen Prüfungsteil hatten die Ausbilder der Wiesentaler in ihrem Einzelunterricht vermittelt.

Die Zeugnisübergabe fand in der St.-Anna-Realschule in Stadtlohn statt.

Die Wiesentaler gratulieren allen Schülerninnen und Schüler zu ihren hervorragenden Leistungen.


Ehrung für Hubert Bohr



50 Jahre bei den Wiesentalern

Seit nunmehr 50 Jahren spielt Hubert Bohr bei den Wiesentalern die Zugposaune.
Dafür wurde er mit der Ehrennadel des Volksmusikerbundes in Gold und einer Urkunde ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung wurde ihm beim Weihnachtskonzert in der Stadthalle vom Vorsitzenden Thomas Berghaus überreicht.

Die Wiesentaler sagen „Herzlichen Glückwunsch“ Hubert.


Aktion "Viele schaffen mehr"



Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Aktive Bürger und VR-Bank Westmünsterland eG haben wir ein CrowdFunding-Projekt unter dem Motto "Viele schaffen mehr" gestartet.

Das Projektziel war 4.000 € für neue Uniformjacken.

Unsere Musikerinnen und Musikern sind immer wieder auf verschiedenen Veranstaltungen, die wir musikalisch begleiten dürfen.
Bei den Auftritten ist uns besonders wichtig, dass wir ein einheitliches Erscheinungsbild abgeben.
Sobald der musikalische Nachwuchs die Prüfungen abgelegt hat, kann dieser im Hauptorchester mitspielen.
Sie benötigen dann eine Uniformjacke, die neu angeschafft werden muss.

Mit der Aktion soll den jungen Musikerinnen und Musikern der Einstieg in das Hauptorchester erleichtert und die Kosten in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden.

Die Spendenaktion ist gelaufen, das Geld ist Dank ihrer Spenden da.

Die Wiesentaler bedanken sich bei allen Spendern recht herzlich.


Probenwochenende in Bad Fredeburg



Traditionell am Vorabend zum dritten Advent möchte die Stadtlohner Musikkapelle Wiesentaler 1900 e.V. ihr Publikum in vorweihnachtliche Stimmung bringen.
Dazu laden die Musiker am 14. Dezember 2019 in die Stadthalle der Stadt Stadtlohn zu ihrem Jahreskonzert ein.




Um dazu optimal vorbereitet zu sein, machten sich am vergangenen Wochenende 78 Musiker aus dem Hauptorchester auf den Weg ins sauerländische Bad Fredeburg.




Die Musikakademie Südwestfalen bietet sich immer wieder perfekt zur Vorbereitung der Konzertstücke an, da alle Gegebenheiten vor Ort sind.

Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz.


Bassklarinette an Wiesentaler übergeben.

v.l.n.r.: Frank Poppenborg (Regionalleiter Sparkasse Westmünsterland), Helmut Könning (Bürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender),
Sebastian Sürgers (Dirigent Wiesentaler), Lina-Mae Hannemann (Musikerin Bassklarinette Wiesentaler), Thomas Berghaus
(1. Vorsitzender Wiesentaler), Gerd Wensing, Günter Schlettert, Helmut Terhörst, Günter Wewers und Ludger Lucassen
(Vorstand Förderverein der Wiesentaler).


Die Stadtlohner Musikkapelle Wiesentaler - 1900 e.V. freut sich über die Neuanschaffung einer Bassklarinette.
Möglich wurde dies durch eine Ko-Finanzierung der Sparkassenstiftung für Stadtlohn und dem Förderverein der Wiesentaler.

Die Sparkassenstiftung für Stadtlohn unterstützt den Verein bei der Investition dabei mit 1.350 €, der Förderverein der Wiesentaler mit einer Summe von 1.000€.

Die Marktplatz-Konzertveranstaltung beim „Kiepenkerl-Sonntag“ bot am vergangenen Sonntag im Beisein des gesamten Orchesters den idealen Rahmen zur feierlichen Übergabe des neuen Instrumentes an Lina-Mae Hannemann, die dieses Instrument von nun an im Wiesentaler-Orchester besetzen wird.
Die Wiesentaler ergänzen damit die Klangfarbe ihres Orchesters um eine weitere musikalische Facette. Die Bassklarinette unterstützt von nun an das tiefe Register und erhält ihren Auftritt bei Schützenfesten, Stadtfesten und anderen Konzerten in Stadtlohn.

Besonders junge Instrumentalisten zeigen in den vergangenen Jahren verstärktes Interesse an außergewöhnlichen Instrumenten, die für das Orchester allerdings eine musikalische Bereicherung darstellen.
Der Wiesentaler-Vorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, diesem Wunsch durch die Anschaffung solcher vereinseigenen Instrumente nachzukommen.

Dem Verein gehören derzeit 196 Mitglieder an, über die Hälfte davon sind unter 18 Jahren. Ein Durchschnittsalter von knapp über 20 Jahren zeigt das erfreuliche Ergebnis erfolgreicher Jugendarbeit in den letzten fast 25 Jahren.

Über die Investition freuen sich die Vereinsverantwortlichen, die Mitglieder des Fördervereins der Wiesentaler und Vertreter der Sparkassenstiftung für Stadtlohn.





Am Kiepenkerlwochenende im Jahr 2019 erhielten die Wiesentaler Besuch von ihrer Partnerkapelle aus Wiesental.
Die Freundschaft des Musikvereins Harmonie und den Stadtlohner Wiesentalern besteht bereits seit dem Jahr 2016.
Nachdem beide Orchester sich im Jahr 2017 schon einmal getroffen haben, reisten die Musiker aus dem Süden jetzt nach Stadtlohn.

Zu den Veranstaltungspunkten zählten neben einer Stadtführung, die Besichtigung der Töpferei Erning und des Dormitoriums zur Schlacht in Lohner Bruch am Eichenhof.

Der Tag klang mit einem gemeinsame Abendessen und einem gemütlichen Beisammensein aus.





Den Höhepunkt des Wochenendes bildete der Kiepenkerlsonntag, wo beide Vereine gemeinsam den Umzug begleiteten und anschließend ein Konzert auf dem Marktplatz gaben.


Wiesentaler ehrt langjähriges Mitglied

Eine seltene Auszeichnung wurde Helmut Reidegeld, Ehrenmitglied der Wiesentaler, am Tag der deutschen Einheit von "seinen Wiesentalern" im Vereinshaus zuteil.
Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Ihm vom Vorsitzenden Thomas Berghaus und der Geschäftsführerin Jana Liemann gleich zwei besondere Ehrungen verliehen.
In Beisen der Alters- und Ehrenabteilung des Vereins, vieler Weggefährten seiner aktiven Musikerzeit sowie Familienangehöriger des Jubilars überreichte Ihm der Vorsitzende die Landesurkunde des Volksmusikerbundes NRW mit goldener Ehrennadel.
Des weiteren wurde ihm von der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Jahreszahl verbunden mit einem Ehrenbrief für 60-jährige Tätigkeit zur Förderung der Musik verliehen.


Von links: Thomas Berghaus; Margret Reidegeld; Helmut Reidegeld und Jana Leimann.

Krankheitsbedingt war diese Feierstunde nun nachgeholt worden, nachdem Helmut Reidegeld bereits 2018 auf 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken konnte.
Besonders für die älteren Mitglieder des Vereins, unter Ihnen der Ehrenvorsitzende Otger Twyhues und Ehrenkapellmeister Franz Brockherde, war die Feierstunde eine ideale Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und Austausch alter Dönkes.
Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit, über die aktuelle positive Vereinsentwicklung, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit, zu berichten.

Gleich zu Beginn übergab der Jubilar dem Verein die Konzerttrompete seines Vaters für das Vereinsarchiv der Wiesentaler, die sodann in einer Vitrine im Vereinshaus, für alle sichtbar, einen ehrenvollen Platz fand.

Die Stationen von Helmut Reidegeld bei den Wiesentalern

Helmut Reidegeld trat 1958 mit dem Akkordeon der Tanzkapelle der Wiesentaler bei. Gleichzeitig erhielt er die Trompetenausbildung bei seinem Vater und von Josef Assing.
Im Jahre 1963 war er mit 23 Jahren das jüngste Mitglied bei den Wiesentalern.
Seine Neigung zur Perfektion und dem Hang zum adretten Erscheinungsbild führte 1967 dazu, dass man ihm, mit dem Wechsel in den Vorstand, auch die Aufgabe übertrug, ab sofort für Beschaffung und den Erhalt unserer Marine-Uniformen zu sorgen.
Gleichzeitig war er auch noch für das Notenmaterial zuständig. Im Vorstand wurde er 1974 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
1976 wechselte er von der Trompete zur Posaune. Diesem Instrument hielt er 30 Jahre die Treue bis zu seiner Verabschiedung aus dem aktiven Musikerdienst im Jahre 2006.

1978 folgte die Wahl zum Rechnungsführer bei den Wiesentalern.
Während seiner aktiven Zeit war er 18 Jahre im Vorstand tätig, davon 16 Jahre als  Chorführer des Vereins.

Auch übernahm er in dieser Zeit die Chronik bei den Wiesentalern. Wohl niemand anderes als Helmut war daher für die Erstellung unserer Jubiläumsfestschrift anlässlich unseres 100-jährigen Vereinsbestehens im Jahre 2000 besser geeignet. Auch hierfür war er ab 1998 maßgeblich verantwortlich.


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